Vorhofflimmern: Die Risikofaktoren

Die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern ist für Betroffene nicht immer leicht zu erkennen. Denn die Erkrankung, die sich unter anderem durch Herzstolpern bemerkbar machen kann, kann auch ganz ohne Symptome auftreten – oder macht sich gerade zu Beginn der Erkrankung nur in seltenen und kurzen Episoden bemerkbar. Umso wichtiger ist es, mögliche Risikofaktoren zu kennen.

Erfahren Sie im Video, welche Risikofaktoren Vorhofflimmern begünstigen und wie Sie Vorhofflimmern erkennen können.



Risikofaktoren für Vorhofflimmern

Das Alter (ab 65 Jahren) gilt als Hauptrisikofaktor für Vorhofflimmern.1 Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen können die Entstehung von Vorhofflimmern begünstigen bzw. zeigen das erhöhte Risiko an.1

Das können beispielsweise sein:

  • Herzschwäche
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Vorausgegangener Schlaganfall1

Der persönliche Lebensstil kann zudem ebenfalls einen Einfluss auf die Herzgesundheit haben. Folgende Faktoren können daher für die Entwicklung von Vorhofflimmern mitverantwortlich sein1:

  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Starkes Übergewicht
  • Häufige, starke körperliche Anstrengung
  • Geringe körperliche Aktivität

Vorhofflimmern erkennen

Regelmäßiges Pulsmessen kann zum frühzeitigen Erkennen von Vorhofflimmern beitragen.1 Bei Verdachtsmomenten sollte das Gespräch mit dem Arzt gesucht werden. Eine Untersuchung mittels EKG (Elektrokardiogramm) kann Aufschluss bringen. Außerdem kann eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie) des Herzens erfolgen. Sollte Vorhofflimmern diagnostiziert werden, entscheidet ihr Arzt über die Therapie.

Quellen:

  1. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (Stand 2016): ESC Pocket Guideline. Management von Vorhofflimmern.
  2. Überarbeitete Auflage. Online-Quelle. URL: https://leitlinien.dgk.org/files/2016_PLL_Vorhofflimmern_2Auflage_%c3%bcberarbeitet.pdf, zuletzt abgerufen am 05.07.2019